Die kurze Antwort: nicht viele natürliche
Madeira ist eine vulkanische Insel, und das zeigt sich an der Küste – der Großteil besteht aus Kieseln oder Fels statt aus Sand. Wer sich lange, goldene Sandstrände vorstellt, wird auf Madeira nicht fündig. Was der Insel an klassischen Stränden fehlt, macht sie jedoch mit natürlichen vulkanischen Schwimmbecken und dramatischen Klippen wett – was ohnehin besser zum Charakter der Insel passt.
Wo es echten Sand gibt
Einige Strände haben natürlichen schwarzen Vulkansand, allen voran Prainha an der Ostküste bei Caniçal – oft als Madeiras einziger natürlicher Sandstrand genannt. Seixal an der Nordküste ist eine weitere Option mit schwarzem Vulkansand und gilt als einer der eindrucksvollsten Strände der Insel.
Zwei Strände haben importierten goldenen Sand: Praia da Calheta im Südwesten und der Machico Beach im Osten haben beide Sand (aus Marokko und Portugal) importiert, um ein klassischeres Stranderlebnis zu schaffen.
Kiesstrände und natürliche Becken
Der Rest der Küste – darunter die Praia Formosa bei Funchal und der Strand von Ponta do Sol – besteht überwiegend aus Kieseln statt Sand. Viele Besucher bevorzugen stattdessen Madeiras natürliche Vulkanbecken, etwa in Porto Moniz, wo sich Meerwasser in Lavagesteinsformationen sammelt.
Die Alternative: Porto Santo
Wenn ein richtiger Sandstrand für dich unverzichtbar ist, hat Madeiras Schwesterinsel Porto Santo einen 9 km langen natürlichen goldenen Sandstrand mit türkisfarbenem Wasser – erreichbar mit einer rund 2,5-stündigen Fährfahrt oder einem kurzen Flug. Viele Besucher planen extra ein oder zwei Tage auf Porto Santo dafür ein.
Fazit
Komm nach Madeira wegen der Berge, Levada-Wanderungen und Vulkanbecken statt wegen klassischer Strandtage – und wenn dir Strandzeit wichtig ist, plane zusätzlich einen Ausflug nach Porto Santo ein.

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