Wo ist Madeira am schönsten? Die ehrliche Antwort: Das hängt davon ab, was ihr sucht. Die Insel ist klein, aber jede Küste hat ihren eigenen Charakter. Hier bekommt ihr einen Überblick über alle Regionen, damit ihr die passende Ecke für euch findet.
Kurz gesagt: Welche Region passt zu euch?
- Sonne und kurze Wege: die Südküste zwischen Funchal und Calheta
- Wilde Natur: die Nordküste
- Ruhe und Sonnenuntergänge: der Westen
- Wandern über den Wolken: das Bergland
- Langer Sandstrand: Porto Santo
Die Südküste: sonnig und lebendig
Im Süden ist das Wetter am beständigsten, deshalb lebt hier auch der größte Teil der Inselbewohner.
- Funchal: die Hauptstadt mit Altstadt, Markthalle, Restaurants und den meisten Unterkünften. Ideal für den ersten Besuch und für Reisen ohne Auto. Tipps findet ihr in Was tun in Funchal.
- Câmara de Lobos: ein Fischerdorf mit bunten Booten, nur wenige Minuten westlich von Funchal. Hier isst man Fisch, zum Beispiel im Vila do Peixe.
- Ponta do Sol: gilt als einer der sonnigsten Orte der Insel, mit kleinem Kiesstrand und entspannter Stimmung.
- Calheta: bekannt für den aufgeschütteten hellen Sandstrand und den Jachthafen. Eine gute Basis für den Westen.
Die Nordküste: grün, wild und dramatisch
Der Norden ist regenreicher und deshalb sattgrün. Steilwände fallen direkt ins Meer, Wasserfälle stürzen neben der Straße herab.
- Porto Moniz: berühmt für die Lavapools im Nordwesten.
- Seixal: schwarzer Sandstrand vor grünen Felswänden.
- São Vicente: ein hübsches Dorf am Ende eines tiefen Tals, gut als Zwischenstopp.
- Santana: Heimat der strohgedeckten Casas de Santana und Ausgangspunkt für Wanderungen im Lorbeerwald.
Rechnet im Norden öfter mit Wolken und Schauern, vor allem im Winter.
Der Westen: ruhig und ursprünglich
Westlich von Calheta wird es still. Die Dörfer Jardim do Mar und Paul do Mar liegen direkt am Meer und sind bei Surfern beliebt. Ganz im Westen steht der Leuchtturm von Ponta do Pargo, einer der besten Plätze für den Sonnenuntergang. Guten Kaffee gibt es dort bei Gato Legal.
Der Osten: karg und überraschend
Der Osten ist trockener und flacher. In Machico gingen 1419 die portugiesischen Entdecker an Land, heute gibt es dort einen hellen Sandstrand. Dahinter beginnt die Halbinsel Ponta de São Lourenço mit ihren rot-braunen Klippen. Vom Wasser aus seht ihr sie bei der Kajaktour. Praktisch: Der Flughafen liegt gleich nebenan.
Das Bergland: über den Wolken
Für viele ist das Inselinnere der schönste Teil Madeiras. Am Pico do Arieiro und am Pico Ruivo steht ihr auf über 1.800 m, oft über einer geschlossenen Wolkendecke. Das Nonnental Curral das Freiras liegt tief in einem Bergkessel. Und auf der Hochebene Paul da Serra wartet der Nebelwald von Fanal. Übernachten kann man hier kaum, aber von fast jedem Ort der Insel seid ihr in unter einer Stunde oben.
Porto Santo: der Sandstrand nebenan
Wer einen langen, goldenen Sandstrand sucht, fährt auf die Nachbarinsel. Porto Santo liegt rund 43 km nordöstlich und hat etwa 9 km Strand. Die Fähre braucht ungefähr 2,5 Stunden pro Strecke, deshalb lohnen sich ein oder zwei Nächte.
Wo ist es am schönsten für ...?
- Baden: Porto Moniz und Seixal im Norden, Calheta und Ponta do Sol im Süden, Porto Santo für Sandstrand. Mehr dazu in Hat Madeira Strände?
- Wandern: das Bergland und der Norden rund um Santana. Einsteiger finden Ideen in Leichte Wanderungen auf Madeira.
- Den ersten Besuch: Funchal oder die Südküste, weil ihr von dort alles gut erreicht.
- Ruhe: der Westen zwischen Calheta und Ponta do Pargo.
- Reisen ohne Auto: Funchal. Tipps stehen in Madeira ohne Auto.
Wo übernachten?
Für eine Woche reicht ein Standort im Süden. Bleibt ihr länger, teilt die Reise auf: einige Nächte im Süden und einige im Norden oder Westen. So spart ihr Fahrzeit und erlebt zwei ganz unterschiedliche Seiten der Insel. Konkrete Unterkünfte findet ihr unter Übernachten auf Madeira.
Häufige Fragen
Welche Seite von Madeira ist die schönste?
Der Süden ist sonniger und belebter, der Norden grüner und wilder. Die meisten Erstbesucher wohnen im Süden und machen Ausflüge in den Norden.
Wo ist das beste Wetter auf Madeira?
An der Südküste, besonders zwischen Funchal und Calheta. Im Norden und in den Bergen ist es öfter bewölkt. Mehr dazu unter Beste Reisezeit.
Wo gibt es auf Madeira Sandstrand?
Heller, aufgeschütteter Sand liegt in Calheta und Machico, schwarzer Natursand in Seixal. Den langen Sandstrand findet ihr auf Porto Santo.
Wo ist es auf Madeira am ruhigsten?
Im Westen rund um Jardim do Mar, Paul do Mar und Ponta do Pargo sowie in den kleinen Dörfern der Nordküste.
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Was ihr in den einzelnen Regionen nicht verpassen solltet, zeige ich euch in den Madeira Must-Sees. Und wie weit die Wege wirklich sind, lest ihr in Wie groß ist Madeira?








